Projekte

Sommerlandschule in entlegenem Gebiet im Himalaya

Da sich die von uns gegründete Schule mittlerweile selbst gut verwaltet, richten sich unsere Projekte auf das Kinderhilfswerk unseres Assistenten Sri Ganesh und das Sommerland-Seva Network zusammen Die Sommerlandschule wurde 1998 für die Dorfkinder in entlegenem Gebiet im Himalaya gespendet.Da sich die von uns gegründete Schule mittlerweile selbst verwaltet, richten sich unsere Projekte auf das Kinderhilfswerk "ADHC" unseres Assistenten Ganesh
Unsere Sommerland Schule im Himalaya. Die Lehrerin mit den Schülern. Entstanden durch die grosszügigen Spenden vieler Yogaschüler und Indienreiseteilnehmer..
Die Sommerland Schule im Himalaya. Von dort aus reicht der Blick hinauf bis zur Höhle des Mahavatars Babaji !

Erdbebenhilfe in Nepal 2o15

Liebe Sommerlandfreunde,

hier können wir sehen, was unser lieber Sri Ganesh mit den eingegangenen Spenden bereits für die Erdbebenopfer getan hat!

Das ist nicht alles, es geht weiter, da ständig Spenden nachließen. Es besteht ebenso noch weiterer Bedarf…

Für die Spenden wurde sich auch von offizieller Seite bedankt (siehe Bild in der Mitte), sowie auch Ganesh eine Auflistung der Ausgaben per Anhang beigefügt hat.

Die Spenden sind somit ohne Umwege direkt als Bau von Wellblechhütten direkt zu den Opfern gelangt.

Und dafür an Stelle der Begünstigten einen ganz herzlichen Dank und ein großes vergelt‘s GOTT für alle die sich mit Geldspenden, guten Gedanken, Gebeten und Mantragesängen daran beteiligt haben.

Auch ich bedanke mich für Euren Ausdruck des Mitgefühls mit dem vieles auf dieser Welt menschlicher zugeht. Wir bleiben weiter dran !

Lichtgrüsse, Hari OM und Namaste´
Reinhold

Mögliches Ashramprojekt für Sinnsuchende Menschen

Liebe Weggefährten,

 

mit dem geschenk eines buches das ich zum 59-igsten geburtstag bekam:„Kooperative kommunen, wie man sie gründet und warum„, von einem Schüler P. Yoganandas, möchte ich mir ein anliegen von der Seele schreiben:

 

Etwa 1990 habe ich Pater Hermann Hagenmeier in einer „eremo“ (eremitage) bei assisi getroffen.

Er war steyler missionar für 36 jahre in indien und hat damals als Yogalehrer junkies in einer kleinen von der mission gestifteten einrichtung „aufgefangen,“ um sie wieder auf den weg ins leben zu bringen.

 

Aber natürlich hat indien auch Ihn selbst missioniert. Er kam öfters mit „bharat natyam-tänzern“ nach münchen zu aufführungen biblischer themen durch klassischen indischen tanz. … faszinierend…

Ich konnte Ihn etwas unterstützen.

 

Er hielt uns, als an seinem wirken interssierten kreis, zwei- oder dreimal jährlich mit rundbriefen zu ostern und weihnachten etc.  auf dem laufenden und auch irgendwie hielt er uns damit auch zusammen.

Auch der Josef vom Kirtan kannte ihn aus indien und so haben wir uns durch Pater Hermann wieder getroffen… Ebenso die Kailashreiseteilnehmerin Ulla.

 

Auch hat Pater Hermann uns zweimal für eine woche im bayr. wald und freising besucht.

Ich wollte Ihm nach indischer tradition um 6uhr morgens einen heissen goodmorning-chai in sein gemach bringen… doch anstelle Ihn im bett anzutreffen – was sehe ich ?

 

Pater Hermann kniet in der kriegerstellung (asana), nur in der unterhose mit weit geöffneter terassentür in der kühlen morgenluft und übt sein Yoga.

Zwischendurch versank er immer wieder für einige augenblicke in eine andere welt, das haben wir Claudia und ich, förmlich gespürt als enorm hohe bewusstseinskraft die in diesem moment von Ihm ausging.

 

Er fand sich auch mit 87 jahren nicht zu alt uns beim holzaufrichten tatkräftig zu helfen. Dann hat er auch mal bei uns im dorf eine heilige messe mitzelebriert als Pater.

Andererseits war seine auffassung soweit, dass er meinte, für was brauchen wir eine kirche wenn das reich GOTTES inwendig in uns ist !

 

Er wurde dann nach steyl wegen des alters zurückberufen. Auch seine sehnsucht einmal noch indischen boden betreten zu dürfen, wurde Ihm von den „oberen“ wegen seines alters über 90, nicht mehr erfüllt.

 

Er hat immer junge menschen betreut in gemeinschaften, ähnlich wie in den eremos der „piccoli fratelli“ in spello, in der nähe assisis, die wir damals öfters besuchten. Sein wunsch und herzensanliegen war es immer einen ashram für suchende menschen nach einem einfachen, höherem und transformierendem leben zu gründen. Es wurde Ihm nicht gewährt…

 

Immer mehr erkannte ich mit der zeit die spirituelle dimension seiner inneren grösse, die ihren höhepunkt in seinen abschiedsgruss erreicht. (seine ausstrahlung auf dem bild ist für mich gewaltig). Dieses bild habe ich zu meinen meditationsbildern gehängt, weil es für mich eine starke aussage hat.

 

Kurz darauf wurde mir von der mission von seinem heimgang berichtet.

Kurz danach hat sich in mir (seltsamerweise) das gefühl seinen wunsch zu verwirklichen in mir aufgetan.

Ich hatte dieses gefühl seither von mir gewiesen, da ich mit meinen mitteln keine möglichkeit sehe, seinen wunsch zu erfüllen, jedoch bin ich gerne bereit, dieser möglichkeit, die für viele suchende menschen eine grosse erfüllung bedeutet, mit freude zu dienen.

 

Es gibt bestimmt einige menschen, die nicht nur einen sinn für eine solch wertvolle lebensaufgabe sehen, sondern auch die mittel darüber verfügen, ein solches projekt zu erschaffen.

Wer also in dieser glücklichen lage ist, sei herzliche gebeten, diese möglichkeit in einer stillen stunde durch sein herz und seinen geist ziehen zu lassen, um zu fühlen ob da etwas erhebendes und beseelendes in der tiefe leise anklopft um (s)einen lebenssinn zu verwirklichen, für ein grossartiges werk das gerade in unserer westlichen welt immer mehr von bedeutung sein wird.

 

Ich schliesse mit dem tibetischen segensgruss: „La ghyal lho“ – mögen uns die Gottheiten wohlgesonnen sein !

In dankbaren grusse verbleibe ich.

Reinhold

Pater Hermann Hagenmeier. Abschiedsgruss
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sommerland Yoga